3 Wege den Facebook Pixel einzusetzen

Dez. 17, 2017

Facebook Pixel? Schon mal gehört. Die 3 Einsatzmöglichkeiten, um mit dem Einsatz des kleinen Codeschnipsels hohe Conversions bei minimalem Aufwand zu erzielen? Nie gehört.

Facebook Advertising macht fast heute jeder. Ganz egal, ob kleiner Laden um die Ecke, Mittelständler oder Big Player – doch völlig unabhängig davon, wie groß dein Business ist, du holst ganz sicher nicht alles aus deinem Budget heraus. Denn du hast mit großer Sicherheit ein Problem, das viele Unternehmen haben, aber nicht davon wissen: Du kratzt nur an der Oberfläche des Möglichen. Und das bedeutet, du verschenkst dein Geld.

Basiswissen: Präsentiere deinen Kunden dein Angebot zur richtigen Zeit am richtigen Ort

 

Erfolgreiche Werbekampagnen in den sozialen Netzwerken brauchen mehr als Product oder Brand Ads, um für mehr Conversions zu sorgen. Du brauchst einen Plan, einen Weg, um das richtige Angebot an die richtigen Menschen zu bringen. Und diesen Plan bekommst du heute von uns. Kostenlos. Unverbindlich. No strings attached.

 

Überlege mal Folgendes:

 

  • Du bist der mögliche Kunde.
  • Du suchst eine Lösung für ein Problem – meinetwegen: „Wie kann ich mit Facebook Ads für mehr Conversions sorgen?“
  • Du suchst im ersten Moment nicht nach dem, was wir dir anbieten.
  • Du suchst nach den Infos, die in diesem Artikel stehen.
  • Wir erklären dir, was du wissen willst. Kostenlos. Unverbindlich. No strings attached.
  • Du bist glücklich und gehst wieder.

 

Aber was haben wir davon? Es ist ganz einfach: Unser Blog dient nicht dazu, dich vom Kaufen zu überzeugen. So funktioniert das nicht, denn schließlich suchst du in diesem Moment „nur“ nach Informationen und nicht nach einem Dienstleister. Außerdem: Du kennst uns nicht. Warum solltest du uns dein hart erkämpftes Marketingbudget geben?

 

Gute Fragen. Deshalb noch einmal: Was haben wir davon, dir diesen Artikel in die Hand zu geben, der dir zeigt, wie du ganz ohne uns hoch-performante Facebook Ads erstellen kannst?

 

Die Antwort ist einfach: Jetzt, in dem Moment deines Klicks, hat dich unser Facebook Pixel bereits erkannt. Und das war das erste große Ziel. Denn mit dem Facebook Pixel können wir dir nun auch dann noch zeigen, warum du mit uns zusammenarbeiten solltest, wenn du unsere Webseite längst wieder verlassen hast.

 

Aber zurück zu dir: Auch du solltest den Facebook Pixel für dein Business nutzen, denn sobald deine Kunden durch deinen Facebook Pixel erkannt und als Website-Besucher abgespeichert wurden, kannst du ihnen maßgeschneiderte Angebote zukommen lassen, die den Kern Ihrer Bedürfnisse treffen – und deine Conversionrate maximieren.

 

3 Wege den Facebook Pixel für maximale Conversionrates einzusetzen

 

Grundsätzlich hat der Facebook Pixel drei wichtige Funktionen, die entscheidend sind, wenn du die Conversionrates deiner Facebook Ads maximieren möchtest:

 

 

  • Tracking: Du trackst mit dem Facebook Pixel, wie viele echte Conversions du mit dieser einen Facebook Ad (also eine ganz spezielle) erzielt hast.
  • Optimierung: Du erhältst die Möglichkeit, deine Werbekampagnen auf das Ziel einer „Custom Conversions“ auszurichten – vollautomatisch.
  • Retargeting: Du baust dank Facebook Pixel eine lasergenaue Audience auf, die auf den Erkenntnissen deiner Custom Conversions aufbaut – und damit die Skalierbarkeit deiner besten Kampagnen und Targetings ins Unendliche schraubt.

 

 

1. Tracking

Wie viele Conversions erzielst du wirklich?

 

Der Facebook Pixel zeigt dir ganz genau, wie oft eine spezielle Aktion auf der Webseite von den Menschen, die über eine Facebook Ad auf deiner Webseite gelandet sind, ausgelöst wurde.

Warum das wichtig ist?

Weil du nur optimale Anzeigen erstellen kannst, wenn du weißt, was dein Ziel ist.

Dafür benötigst du Custom Conversions, die dir genau diese Form des aktionsbasierten Trackings ermöglichen – Custom Conversions kannst du über deinen Business Manager anlegen:

 

Nun musst du dir überlegen, welche Aktion du tracken möchtest. Eine Conversion muss an dieser Stelle aber noch gar nicht ein Kauf sein. Ein Opt-in in deinen Newsletter, ein Download deines Whitepapers – alles, was ein gewisses Commitment braucht und das Interesse an deinem Angebot zeigt, ist hier geeignet.

 

Idealerweise gibt es bei Erfolg eine Success Page, die ein User nur dann erreicht, wenn er dein festgelegtes Ziel erreicht hat. Diese spezielle URL kopierst du in deinen Zwischenspeicher, dann geht es weiter:

 

 

  • Klick dich in den Custom Conversion Bereich deines Business Managers
  • Klick „Create Custom Conversion“
  • Unter Rule wählst du im Drop-Down-Menüe „URL equals“ und kopierst dann deine Success Page URL in das Eingabefeld.
  • Wähle nun noch eine Kategorie aus.
  • Anschließend gibst du noch einen Namen und optional einen Wert für die Conversion (wenn sie fix ist) ein.

 

Glückwunsch! Das war’s auch schon. Zumindest, was die Einrichtung einer Custom Conversions angeht.

 

Führt eine Anzeige nun zu einer Custom Conversion, kannst du sie direkt im Anzeigenmanager oder Power Editor sehen – da wir hier aber von einem Advanced Feature sprechen, mit dem du den Großteil deiner Konkurrenz alt aussehen lässt, ist die entsprechende Kennzahl ein wenig versteckt.

 

Du musst Custom Columns anlegen, die du hier findest:

 

 

Anschließend wählst du unter Conversions die Conversion aus, die du tracken möchtest.

 

Hast du alles erledigt? Deine Custom Conversion ist angelegt? Perfekt! Nun müssen wir die Conversion noch tatsächlich erzielen.

 

2. Optimierung

Vollautomatisch mehr Conversions

 

Jetzt gehen wir das nächste wichtige Thema an: Optimierung. Häufig muss man testen, testen, testen bis der Arzt kommt, um die perfekten Gegebenheiten zu schaffen. Doch bei der Optimierung deiner Custom Conversions ist es simpel. So simpel, dass du es vielleicht nicht glauben magst:

 

Facebook optimiert vollautomatisch am besten. Besser als wir. Besser als du. Also lass Facebook für dich optimieren.

 

Und jetzt zeigt sich auch, warum die Einrichtung der Custom Conversions und des zugehörigen Trackings so wichtig ist, denn nun kannst du bei der Erstellung deiner Anzeigen ein ganz besonderes Ziel auswählen:

 

Überleg mal, was das heißt: DU sagst Facebook, was du erreichen möchtest! In diesem Fall mehr Conversions mit dem Ziel Purchase, Lead, Registrierung etc.. Und Facebook macht das für dich. Es geht sogar noch weiter:

 

Du sagst Facebook nicht nur, was du willst, sondern sammelst erneut wertvolle Daten!

 

Denn sobald die ersten Conversions erzielt wurden, spielt Facebook die Anzeige an die Menschen aus, die denjenigen am ähnlichsten sind, die bereits konvertiert sind. VOLLAUTOMATISCH – das kann man gar nicht oft genug erwähnen.

 

FYI: Vergiss nicht den Punkt „Track all conversions from my Facebook Pixel“ bei der Erstellung deiner Anzeige auszuwählen. Sonst war die ganze Arbeit umsonst. Starte die Kampagne dann wie gewohnt.

 

3. Retargeting

Erfolgreiche Ads skalieren

 

Und jetzt wird’s richtig spannend. Vom Retargeting hast du vielleicht schon einmal gehört. Und vielleicht hast du auch schon eine Custom Audience aus deinen Webseitenbesuchern (=Website Custom Audience) erstellt. Aber sicher noch nicht so, wie wir es dir gleich zeigen.

 

Nur um sicherzugehen, hier noch einmal die Schritte hin zur Erstellung einer Website Custom Audience:

 

 

  • Klicke im Business Manager auf Audiences.
  • Klicke auf Create Audience.
  • Klicke auf Custom Audience.
  • Klicke auf Website Traffic.

 

 

Nun öffnet sich dieses Fenster:

 

In diesem Dropdown Menü findest du jede Menge Auswahlmöglichkeiten.

 

An dieser Stelle gehen wir vor allem auf die Custom Kombinationen ein, denn hier liegt der Schlüssel für maximale Conversion bei minimalem Aufwand begraben – schließlich willst du nur diejenigen mit deinen Facebook Ads erreichen, die „hot“ sind, also mit großer Wahrscheinlichkeit konvertieren.

 

Bewährt hat sich folgende Kombination:

 

„People who visit specific web pages“, also insbesondere deine Seite, aus der du deine Custom Conversions gezogen hast.

 

PLUS

 

„Webseiten-Traffic basierend auf der Zeit“, den Sie auf deiner Webseite verbracht haben (Top 25% reichen hier).

 

Wen gehst du also an: Menschen, die bereits einmal konvertiert sind, beispielsweise sich für deinen Newsletter eingetragen haben UND viel Zeit auf deiner Webseite verbringen, beispielsweise Blogartikel lesen, durch dein Produktportfolio scrollen usw.

 

Du wirst nun vielleicht sagen: So viel Webseitentraffic habe ich nicht, meine Custom Audience nach diesem Schema ist nicht groß genug, um Ads für sie zu schalten – macht nichts! Alles, was du benötigst ist, eine Custom Audience, die groß genug ist, um eine Lookalike Audience daraus zu basteln. (Im schlimmsten Fall, entschärfst du die Kriterien ein wenig, wenn nötig, verzichte beispielsweise auf Zeit-Komponente).

 

Hier kommt die Skalierbarkeit ins Spiel: Maximale Conversion bei minimalen Aufwand ist nur möglich, wenn du deine Ergebnisse reproduzieren kannst. Und die Reproduktion ist an dieser Stelle die Erstellung der Lookalike Audience, die die Erkenntnisse aus dem Tracking deiner Conversions (=Custom Conversions) und vollautomatischer Optimierung zugrunde legt.

 

Du siehst: Selbst, wenn du nur einen dieser drei Schritte gehst, wird dein Facebook Advertising besser. Und wenn du alle drei ausführst, wirst du eine Facebook Marketing Maschine. Genau aus diesem Grund ist perfektes Facebook Advertising ohne Facebook Pixel unmöglich. Du brauchst „ihn“, um dein Budget effizient zu nutzen und deine Conversion zu maximieren. Punkt. Ende. Also umsetzen und bald wieder auf dem Bluetrain Blog vorbeischauen – bald gibt es wieder einen neuen Artikel, der dich zum digitalen Marketing-Pro macht.